Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Frohes Neues und so…

Freitag, 02. Januar 2009

Erstmal wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein FROHES NEUES JAHR! Viel Gesundheit, Liebe, Erfolg, sich erfüllende Wünsche und was man sich sonst noch so Gutes wünscht.

Wieder ein Jahr vorbei… Geht es nur mir so, oder war es wirklich wieder mal ein Jahr, das deutlich schneller vorbei geht als gedacht? Wenn ich an letzte Weihnachten denke… Sooo lange ist das doch noch gar nicht her…

Naja, wie auch immer. Den Jahreswechsel habe ich heuer in der “Goldenen Stadt” verbracht, in der “Stadt der hundert Türme”, im “Rom des Ostens”: Wir waren in Prag. Ich mag diese Stadt unheimlich gern: Architektonisch finde ich sie schlichtweg faszinierend! Klar, heruntergekommene Stadtviertel gibt es wahrscheinlich mehr als in – sagen wir mal – München oder Hamburg. Aber die wunderschön hergerichtete Innenstadt, die bezaubernden Stadtviertel, die unzähligen Sehenswürdigkeiten: Ich find’s toll da! ;-)

Allerdings sollte man bedenken, wenn man den Jahreswechsel in einem östlichen Land feiert: Es kann verdammt kalt werden… *bibber* Die Temperaturen an sich (wir hatten meistens irgendwas zwischen -1°C und -12°C) gehen ja noch, allerdings kann der Wind recht unangenehm um die Ecken und in sämtliche Kleidungsritzen und auch problemlos durch den wärmsten Stoff pfeifen. Man sagt zwar immer so schön: “Was nicht umbringt, härtet ab!”, aber ich glaube, unsere Mädels hätten uns gelyncht, wenn wir mal mit diesem Satz angekommen wären… ;-)

Zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten muss man ja eigentlich kaum mehr was sagen, es wären einfach zu viele, sie hier alle aufzuzählen (deshalb hab ich auch nur ein paar Dinge genannt, die wir dort unter anderem gemacht und besichtigt haben). Am besten informiere man sich selbst. Beispielsweise bei Wikipedia.

Eines der Highlights war definitiv das große Feuerwerk an Neujahr. Und ja, ich meine tatsächlich das Feuerwerk am Abend des 01. Januar, nicht das am Abend des 31. Dezember. :-) Der 01. Januar ist der Nationalfeiertag der Tschechen, zu diesem Anlass gab es oberhalb der Moldau ein fantastisches, gute 20 Minuten dauerndes Feuerwerk. Wir haben noch gerätselt, ob die ausrichtende Firma auf “Pyrotechnik und Baumrodung” spezialisiert ist, oder ob die Tatsachen, dass mehrere Bäume im Laufe des Feuerwerks Feuer gefangen haben (und die haben richtig gebrannt. Nicht nur so ein bisschen vor sich hin geglimmt), irgendwie zur Show dazugehören. Allerdings legt der Umstand, dass nach dem Feuerwerk doch recht schnell Blaulichter an den brennenden Bäumen zu sehen waren, den Verdacht nahe, dass der eine oder andere Feuerwerkskörper doch ein wenig zu früh wieder herabgesunken war… ;-) Aber wie gesagt: War sehr klasse, absolut sehenswert!

So, jetzt muss ich aber auch schon wieder: Muss noch packen. Ich zieh morgen doch mal kurz um. ;-)

Weiße Weste

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Heute morgen kam erstmal ein kurzer Schreck nach dem Durchblättern der Post: Man bekommt schließlich nicht jeden Tag Post vom Bundesamt für Justiz. Wer weiß, was ich wieder alles ausgefressen hab… ;-) Aber nee, im Gegenteil: War das beantragte Führungszeugnis. Unten steht groß und fett drin:

Keine Eintragung

Ich bin quasi nun also hochoffiziell brav. :-)

IKEA

Mittwoch, 17. Dezember 2008

War heute bei IKEA, brauchte noch ein paar Dinge für Frankfurt. Vor allem ein Regal. Hab mich für Expedit entschieden. Kostet knapp 60 Ocken, also noch recht bezahlbar. Dummerweise ist mir dann eingefallen, dass ich von den acht Fächern zwei mit einem Türchen (jeweils 20,-) will, eines mit Schubladen (25,-) und in eines der Fächer einen Korb (15,- oder so). Und im Handumdrehen werden aus 59 Euro 139,-. Gaaanz toll… -.- Dazu noch ein bisschen Kleingruschd, um den man bei IKEA nun mal nicht herum kommt, und schwupps: Zweihundertzweiundvierzig Euro und ein paar Zerquetschte.

Die Bilderrahmen, die ich will, damit die Wände nicht ganz so leer sind, sind noch gar nicht dabei. Vorhänge auch nicht. Und wahrscheinlich auch noch nicht die drölfhundert anderen Dinge, an die ich noch gar nicht gedacht hab.

Aber naja, whatever. Wieder was erlebt. ;-)

Sprühkleber im Kinderkrankenhaus

Dienstag, 09. Dezember 2008

Heute war ich wie angekündigt in den Bavaria Filmstudios und habe mitgeholfen, das Motiv “Kinderkrankenhaus” einzurichten. Momentan versuche ich, einen effektiven Weg zu finden, Sprühkleberreste von den Fingern zu bekommen. ;-)

Das dortige Krankenhaus-Set hat, wie wohl so gut wie jedes Krankenhaus der Welt, blaue (bzw. in dem Fall: türkisfarbene) Streifen an den Wänden. Weiß jemand, warum das so ist? Soll das “schön” sein? Keine Ahnung. Jedenfalls wirkt es unheimlich steril und kalt. Naja, Krankenhaus eben. Jedenfalls habe ich mit meiner Tante begonnen, den im vorherigen Eintrag erwähnten 35-Meter-Krankenhausflur in einen 35-Meter-Kinderkrankenhausflur zu verwandeln. Dazu haben wir über die gesamte Länge auf beiden Seiten Bordüren mit Piratenmotiv über den blauen Streifen geklebt. Mit Sprühkleber. Mit Sprühkleber, den man wieder ablösen kann. Mit Sprühkleber, den man wieder ablösen kann, durch den allerdings auch die Bordüren von selbst wieder von der Wand fallen können. Gnä. :-( Bin mal gespannt, ob wir morgen wieder komplett von vorn anfangen dürfen, oder ob ein Teil des Klebers so gnädig war, die Bordüre bis zum Drehbeginn am Donnerstag an der Wand zu halten.

Sprühkleber hat nicht nur die nervige Eigenschaft, besonders hartnäckig auf Fingerspitzen und überall sonst zu kleben, wo man ihn aus Versehen hinsprüht (nur eben nicht besonders hartnäckig an den Stellen, wo er auch wirklich hin soll), sondern er verklebt auch die feinen Härchen in der Nase, wenn man den Nebel einatmet (und das passiert zwangsläufig). Mit der Zeit merkt man also schön, wie die Nasenflügel immer weniger aufgebläht werden, wenn man ein- und ausatmet. Aber naja, jedenfalls ist die Arbeit schon mal rum… ;-)

Heute abend werden wir weiterhin kreativ sein und Bilder malen, die so aussehen, als hätten sie vier- bis 15jährige Kinder gemalt, morgen geht’s nochmal zurück in die Studios, die restlichen Räume fertigstellen und hoffen, dass die Bordüre nicht weiter abgeht. Am Nachmittag mache ich mich dann wieder auf in die Heimat, werde vom Dreh selbst also leider nichts mitbekommen. Bin aber mal auf den fertigen Film gespannt.

So, das war’s vorerst. Zumindest für heute. Durch das viele Mit-dem-Finger-auf-die-Sprühdose-drücken-damit-auch-Kleber-rauskommt hab ich ‘nen Muskelkater im Zeigefinger. :-( Klingt vielleicht komisch, is aber so.

Basteleien

Dienstag, 09. Dezember 2008

So, mein Bett hab ich mir redlich verdient. Ich hab zwei Clowns gebastelt und vier Bilder gemalt. Ernsthaft. :-)

Ich bin gerade ein paar Tage zu Besuch bei meiner Tante und ihrem Lebensgefährten in München. Beide arbeiten beim Film (nicht als Schauspieler, sondern quasi “hinter den Kulissen”), vor kurzem haben sie an Heinrich Breloers “Buddenbrooks” mitgewirkt. Jedenfalls sind die beiden nun wieder mit einer Produktion beschäftigt, und da ich quasi gerade eh da bin, gehe ich natürlich auch mit zum Set und schaue, wie das so abläuft beim Film. Der Film, der zur Zeit in München gedreht wird, behandelt ein ziemlich ernstes Thema: Kindesmissbrauch durch die eigene Familie. Ein paar Szenen spielen auch in einem Kinderkrankenhaus.

Und an dieser Stelle komme ich, bzw. meine Basteleien ins Spiel. Das Krankenhaus-Set befindet sich in den Bavaria Filmstudios (werde es mir morgen mal anschauen, noch kann ich also nur das sagen, was mir darüber erzählt wurde) und ist – nun ja – ein Krankenhaus (zumindest sieht es so aus. ist natürlich nur ‘ne Kulisse), allerdings kein Kinderkrankenhaus. Steril eben. Nichts, wo man sich als krankes Kind wohlfühlen würde. Deshalb braucht man Deko, um die Location (ein Krankenzimmer, ein Pädagogenzimmer, ein Arztbüro und ein Flur) so zu verwandeln, dass es auch kindgerecht aussieht. Selbstgemalte Bilder an der Wand, hier ein gebastelter Clown, da eine aufgemalte Blume, wie es auf einer Kinderstation nun mal so aussieht.

Das Problem ist nur: Man braucht viel davon. Drei große, hohe Räume und ein 35m langer Flur bieten verdammt viel Platz für allerlei Krakeleien Gemälde. Abgesehen davon verliert sich ein bemaltes Din A4-Blatt dort total. Hab also heute abend vier Bilder auf Din A2 gemalt, zwei Clowns in der gleichen Größe gebastelt und werde mich morgen vormittag wieder mit Wachsmalkreiden, Bastelkleber und Tonpapier beschäftigen.

Irgendwie werden da Erinnerungen wach… ;-)

Weihnachtsmarkt

Donnerstag, 04. Dezember 2008

War gerade in der Stadt und habe mich mit zwei ehemaligen Kollegen zum Essen getroffen. Danach bin ich noch ein wenig durch die Fußgängerzone gelaufen, hier mal in ein Schaufenster geschaut, dort in einem Buch geblättert, was man bei einem kleinen Stadtbummel eben so macht.

Anschließend wollte ich noch ein wenig durch den Weihnachtsmarkt schlendern, weil ich die Atmosphäre einfach mag. Gebrannte Mandeln hier, Glühwein dort, Krippenfiguren dort drüben, Holzspielzeug an dieser Ecke, Kerzen zum Selberziehen dort vorn, Christbaumschmuck da. Schön. :-)

Schön?

Es fehlte etwas. Genau das, was ich – wie oben beschrieben – an Weihnachtsmärkten eigentlich so gerne mag: Die Atmosphäre. Um einen Weihnachtsmarktbesuch zu einem richtigen Weihnachtsmarktbesuch werden zu lassen, braucht es ein paar äußere Einflussfaktoren:

  1. Es muss dunkel sein. Weihnachtsmärkte bei Tageslicht sind wie Kässpätzle ohne Röstzwiebeln: Geht einfach nicht, da fehlt was.
  2. Es muss kalt sein. Weihnachtsmärkte bei Temperaturen über dem Gefriepunkt sind wie weiße Socken in Sandalen: Gehört sich nicht, darauf kann man auch getrost verzichten.
  3. Man Es muss voll sein. Weihnachtsmärkte ohne Menschenmassen sind wie ein Haus direkt an den Bahngleisen: Trostlos.

Seht ihr das auch so?

Der letzte Schluck

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Die großen Mysterien der Menschheit, Teil 1.

Warum schmeckt der letzte Schluck aus einer Bierflasche immer so beschissen? Ist mir gerade wieder aufgefallen. Ich habe hier eine Flasche “Tegernseer Hell” aus dem Herzoglich-Bayerischen Brauhaus Tegernsee vor mir, und ich finde es tierisch lecker (schneidet auch beim Test von BIERTEST-ONLINE ganz ordentlich ab). Aber auch hier: Der letzte Schluck, und … bäh, nee danke …

Weiß jemand, warum das so ist?

Scheechaos

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Durch die Medien geistert ja gerade, dass “ganz Deutschland” (naja, zumindest fast) vom Wintereinbruch erfasst und die Autofahrer davon wohl auch überrascht worden sind: Schneechaos, Kilometerlange Staus auf den Autobahnen, Unfälle und genervte Pendler sind die Folge.

Jedes Jahr auf’s Neue stellt sich mir die Frage: Bitte? Ist es wirklich sooo überraschend, dass im Dezember mal Schnee fallen könnte? Ich seh es ja auch hier auf den Straßen: Sobald die erste Schneeflocke vom Himmel segelt, meint der geneigte Autofahrer auch auf schnurgeraden Straßen und bei Außentemperaturen von ca 2°C, 45 km/h Höchstgeschwindigkeit sind genug.

Klar: Bei Schneefall, Eis und Glätte ist besondere Vorsicht gefragt, ganz ohne Frage! Denjenigen, die auch bei Schneetreiben mit 180 über die Autobahn fliegen rasen, ist nicht mehr zu helfen, da hält sich mein Mitleid dann auch dezent in Grenzen. Aber wer vorsichtig fährt, hat im Normalfall auch bein Schnee und Eis und nicht geräumten Straßen keine Probleme. Zumindest klappt’s bei mir immer recht gut. Liegt vielleicht aber auch darin, dass ich meinen Führerschein im Winter gemacht habe und dort schon teilweise bei glatten Straße gefahren bin, dann lernt man das wenigstens mal vernünftig…

Ansonsten: Gute Fahrt! :-)

Da kann man schonmal durcheinander kommen…

Dienstag, 02. Dezember 2008

Es gibt ja unzählige Zahlenfolgen, die man sich den lieben langen Tag zu merken hat: Telefonnummer, Kontonummer, PIN, Geburtstage, Matrikelnummer, … Dass man bei der Fülle der Zahlen auch mal durcheinander kommen kann, liegt auf der Hand.

Vor kurzem habe ich einer Freundin eine Überweisung herausgeschrieben, die von mir für ein Geschenk noch Geld bekommt. Heute ist in der Post ein Brief meiner Bank, in dem steht, dass das Empfängerkonto, das ich auf dem Überweisungsträger angegeben habe, nicht existiert. Meine Überweisung ist beigelegt, die entsprechende Stelle ist rot markeirt. Ich vergleiche also die von mir eingetragene Nummer und die auf dem Begleitbrief als nicht existente Kontonummer und werde stutzig. Gut, die dort enthaltene und von mir niedergeschriebene “6″ kann man mit etwas Phantasie auch als “0″ erkennen. Die Kontonummer mit “0″ an dieser Stelle gibt’s jedenfalls laut meiner Bank nicht. Ich konnte nur noch den Kopf schütteln, warum niemand dort auf die Idee gekommen ist, dass das eventuell doch eine “6″ sein könnte, dann nämlich wäre es genau die Kontonummer, die mir mitgeteilt worden war.

Soweit, so gut. Ich schreibe der Freundin nun eine SMS mit der Bitte, mir nochmal ihre Kontonummer zu geben, weil meine Bank aus irgendeinem Grund meint, das Konto würde so nicht existieren. Als Antwort kommt eine Nummer, die ich noch niemals gesehen hab und vor allem nichts, gar nichts, nicht das Geringste mit der Nummer zu tun hat, die sie mir per eMail zuvor geschickt hat. Ich muss unwillkürlich grinsen, ahne ich schon, was passiert ist. Ich schreibe zurück und teile ihr die ursprünglich angegebene, nicht existente Kontonummer mit.

Gerade kommt die Antwort-SMS: “Oh, das ist meine Matrikel-Nummer, sorry! :-)

Kommt vor, kein Ding… ;-)

Jeden Tag eine gute Tat

Montag, 01. Dezember 2008

Ist einfach ein schöner Leitspruch, auch, wenn ich nie bei den Pfadfindern war. Objektiv gesehen mag ich das vielleicht nicht wirklich jeden Tag hinbekommen, aber naja … man(u) tut, was man(u) kann … ;-)

Jedenfalls habe ich heute den insgesamt 15. Eintrag in meinen Blutspendeausweis (oder wie er offiziell heißt: “Unfallhilfe- und Blutspender-Paß”) erhalten. *mir selbst ganz schön stolz auf die schulter klopf* Bedeutet also, dass schon siebeneinhalb Liter meines Blutes in irgendwelchen Plastikbeuteln oder vielleicht sogar schon in fremden Blutkreisläufen lagern und/oder zirkulieren.

Ein kleiner Stich, ein paar Minuten liegen, danach was leckeres zum Essen: Helfen kann so einfach sein! :-D Und es ist immerhin etwas, das von Herzen kommt – im wahrsten Sinne des Wortes!